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Das Ende des Haarausfalls dank der Produktion neuer Haarfollikel

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Juli 2009

Das Gen WNT könnte sich als die endgültige Lösung für dem Haarausfall entpuppen, zumindest geht es so aus einer an der Universität von Pennsylvalia durchgeführten Studie hervor. Seit dem Jahr 2007 arbeitet diese Universität an der Möglichkeit, die Produktion des Gens WNT in der Kopfhaut zu stimulieren und auf diese Weise  die Glatzenbildung umkehrbar  zu machen.

Die Produktion von neuen Haarfolliken war etwas, was bisher für unmöglich gehalten worden ist. Aufgrund der seit kurzer Zeit mit dem Gen WNT durchgeführten Versuche auf der Suche nach einer Bestätigung für dessen heilende Wirkung bei der Regenerierung von Wunden, konnte jedoch beobachtet werden, dass dieses Gen auch in der Produktion der Haarfolliken eine entscheidende Rolle spielt.

Wissenschaftler der Vereinigten Staaten haben daraufhin eine Reihe von Experimenten durchgeführt, bei denen sie Hautschichten an Mäusen entfernt und im Anschluss daran festgestellt haben, dass sich die Mutterzellen für die Reparatur des angerichteten Schadens reaktivieren und dank des Gens WNT in der wiederhergestellten Haut Haarfollikel produziert werden.  

Haarfollikel entwickeln sich in der menschlichen Kopfhaut bereits im Embryonstadium. Bis vor einigen wenigen Jahren ist die Wissenschaft der Meinung gewesen, diese könnten sich - einmal geschädigt - nicht wieder regenerieren (in derselben Weise, wie man es heute von den Neuronen im Gehirn glaubt, obwohl es bereits Studien gibt, nach denen neue Neurone geschaffen werden können), aber dank der an Mäusen durchgeführten Experimente weiss man heute, dass durch die Stimulierung der Mutterzellen und damit des Gens WNT das Erscheinen von neuen  Haarfollikeln durchaus in den Rahmen der Möglichkeiten rückt.
Die neuesten Fortschritte der Wissenschaft mit Bezug auf die Haarpflege sind erst kürzlich in so renommierten wissenschaftlichen Magazinen wie Nature  (www.nature.com/nature/) veröffentlicht worden und sind in zunehmendem Maße vielversprechend für Themenbereiche wie die Glatzenbildung und graue Haare. Zu verdanken sind solche Fortschritte den Forschungsbemühungen privater Laboratorien der kosmetischen Industrie sowie den zunehmend dynamischen Experimenten in namhaften Universitäten der Welt (insbesondere in Japan, Europa und den Vereinigten Staaten).

Die Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Gen WNT und dessen regenerativen Möglichkeiten  geben ernsthaften Anlass für Hoffnungen, schon in absehbarer Zeit die gute Nachricht des Ende der Glatzenbildung  zu lesen. Darüber hinaus könnte die Studie dieses Gens in Verbindung mit den Mutterzellen gleichermaßen eine Antwort auf weit komplexere Probleme wie die Regenerierung von amputierten Gliedmaßen geben. Die Wissenschaft scheint zur Zeit unter einem guten Stern zu stehen.